Gesprächspsychotherapie

Als Gesprächspsychotherapeutin arbeite ich mit Ihnen zusammen daran, dass Sie Zugang zu Ihren eigenen Gefühlen, Überzeugungen und Lebensthemen finden, ohne eine Deutung in den Vordergrund zu stellen. Gelingt es, bisher verborgene oder abgelehnte Gefühle und Gedanken anzuerkennen, so wirkt dies lösend, schafft buchstäblich „Lösungen“. So werden neue Blickweisen und ein erweiterter Spielraum für die alltäglichen Lebenssituationen gewonnen.

Zugleich ist es mir wichtig, gemeinsam nach dem zu schauen, was Sie nährt, stützt und trägt. Oft sind wir uns der vorhandenen Fülle nicht bewusst, auch nicht der Fülle unseres eigenen Handelns. Auch kann es nötig sein, zusammen nach Möglichkeiten des Trostes zu suchen,  die wir uns als erwachsene Menschen geben können. Immer spielt auch der Sinn, den wir unserem Leben abgewinnen mit hinein. Er hat eine geistige und eine „sinnliche“, körperliche Komponente.

Die Gesprächspsychotherapie wurde in den 80iger Jahren des vorigen Jahrhunderts von dem Amerikaner Carl Rogers entwickelt und ist seitdem ein wichtiges psychotherapeutisches Verfahren geworden, wie sie auch abgewandelt als „nondirektive Gesprächsführung“ in der Pädagogik und anderen Bereichen große Ausbreitung erfahren hat.

Das psychotherapeutische Gespräch kombiniere ich mit Atembehandlungen. Das Gespräch kann in der Atembehandlung in die Tiefe sinken, in der es weiterwirkt. Umgekehrt kann den in der Atembehandlung aufgetauchten Gefühlen, Bildern und Gedanken in der Gesprächstherapie nachgegangen werden und eine Klärung, Lösung oder Vertiefung gesucht werden.