Der K├Ârper und die Sprache 1 : Sich auf die eigenen F├╝├če stellen

…ist nicht immer so einfach. Nach einem arbeitsreichen Tag m├Âgen die F├╝├če zwar wehtun, aber Bodenhaftung ist trotzdem nicht da. Setzen Sie sich auf einen Stuhl und nehmen Sie einen Fu├č in die Hand, es kann auch gleich jetzt vor dem PC sein. Streichen und dr├╝cken Sie Ihren gro├čen Zehen von der Unter- und von der Oberseite. Welche Ber├╝hrung brauchen Sie hier, st├Ąrker, leichter? Dann gehen sie zum n├Ąchsten Zehen ├╝ber, einer nach dem anderen. Sie ber├╝hren und zugleich werden Sie ber├╝hrt. Versuchen Sie, beides wahrzunehmen. Sie streichen die Rinne unter Ihren Zehen entlang. Dann dr├╝cken und streichen Sie den Fu├čballen. Vielleicht merken Sie, wie Sie an bestimmten Stellen unwillk├╝rlich tiefer atmen oder aufatmen. Danach umkreisen Sie die Mitte unter ihrem Fu├č. Die Ferse braucht meistens etwas mehr Druck und ein besonderer Bereich ist die Au├čenkante der Ferse. Jetzt streichen Sie breit ├╝ber Ihren Fu├čr├╝cken und umkreisen mit Ihrer Hand Ihr Fu├čgelenk. Und nun setzen Sie in Zeitlupe Ihren Fu├č auf dem Boden ab. Wie f├╝hlt er sich jetzt an und wie empfinden Sie den Boden unter Ihrem Fu├č? Wie ist es im Vergleich zum anderen Fu├č? Dazu sage ich nichts, probieren Sie es aus.